Kunden-Lieferanten -- Kommunikation mit DoNet
VERNETZUNG SPART KOSTEN

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Der globale Wettbewerb, sowohl bei kostenempfindlichen Standardartikeln wie auch bei neuen, von der Mode beeinflußten Artikeln zwingt zu immer schnelleren Produktionszyklen und Kostensenkungen. Um dies zu erreichen müssen wir den innerbetrieblichen Materialfluß und die Verfügbarkeit von Produktionsmaschinen verbessern sowie eine Entlastung des Personals erzielen. Hierbei sind die modernen Kommunikationsmethoden unverzichtbare Werkzeuge und deren wirksamer Einsatz ein wichtiges Thema bei jeder Zukunftsentwicklung.
 


Mit dem neukonzipierten Global Communication Network DoNet bietet DORNIER die Überwachung und Steuerung von elektro-mechanischen Abläufen, Bearbeitung von Artikeldaten und Mustern, Datenerfassung und Auswertung, Maschinenfernbedienung, Teleservice, Online-Kontrolle von Qualität und Leistung, Online-Meldung über Produktionsstand und Fehler, Online-Hilfe und Programm-Fernwartung. Das Aufrufen des zur Maschine passenden Benutzerhandbuches im Maschinen-Display ist genauso möglich, wie das Bestellen von Ersatzteilen durch EPOS direkt vom Display über Internet oder Modem.

Die 4 Ebenen der Kommunikation:

Ebene 1

 

Auf der ersten Ebene kommunizieren alle Maschinenmodule und die Zusatzaggregate in Echtzeit miteinander. Das geschieht über einen internen und externen CAN-Bus, der bereits seit 1989 mit identischem Aufbau in den DORNIER-Luft- und Greiferwebmaschinen eingesetzt ist.

Ebene 2

 

Auf der zweiten Ebene wird sichergestellt, daß die Elektronik für den Benutzer eine klar gegliederte, einfache Struktur aufweist. Durch ein grafikfähiges Maschinen- Display, welches, wie bei Windows-Programmen bekannt, mit Sicherheitsabfrage und Betätigungsmeldung arbeitet, wird die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine als Dialog sichergestellt.

Ebene 3

Um die Kommunikationsfähigkeit mit der Webmaschine für die Zukunft entscheidend zu verbessern, ist als zentrale Schaltstelle für die dritte Ebene das Datenbearbeitungs- und -verwaltungsprogramm DoWeave entstanden. DoWeave ersetzt die alten Programme DoStyle und DoTech und ist sowohl als eigenständiges Programm offline zu nutzen, wie auch online durch eine Ethernetverbindung mit der Maschine. Das Programm bietet eine netzwerkfähige Artikel- und Musterverwaltung sowie die Möglichkeit, komfortabel Webmaschinendaten strukturiert zu verwalten, bzw. zu bearbeiten. Ferner kann zukünftig weltweit jede vernetzte Webmaschine mit Dialog Panel II so bedient werden, als befände man sich vor Ort. Durch das Programm kann eine Diagnose der Maschine über die Maschineneinstellung, die Abstellprotokolle und diGrafikfähiges, farbiges Maschinen-Displaye Mustereingaben erfolgen. Mit Windows-Fenstertechnik werden die Werte der Maschine und die des PC’s auf dessen Bildschirm gegenübergestellt und verglichen. Per Mausklick können sie nun vom Arbeitsplatz des Webereibüros auf die Maschine verschoben werden und umgekehrt. Die Voraussetzung für eine solch offene Kommunikation schafft erst der serienmäßige Ethernetanschluß. 

Er bietet folgende Vorteile:

  • offen für jeden Anbieter
  • preiswerte Vernetzung
  • bidirektionale Bild- und Sprachübertragung
  • indirekter Zugang zum Internet
  • Voraussetzung für Teleservice DoTes
 

Bei Offline-Betrieb kann der Datenaustausch mit der Maschine über handelsübliche Disketten erfolgen. Für Maschinen älterer Baujahre stehen für diesen Transfer Memory-Cards zur Verfügung. Die Kombination von DoWeave mit externen BDE/PPS-Systemen läßt heute, abhängig vom Leistungsumfang des jeweiligen Anbieters, die verschiedensten Auswertmöglichkeiten zu.

Besonders erwähnenswert sind hierbei:

  • Backtrack-Module, die alle Ereignisse in einem Gewebestück zurückverfolgen können über die Warenschau, die Weberei, bis hin zur Kettvorbereitung.
  • Automatisch aktualisierte Vorgabe von Wartungsarbeiten, inkl. Ersatzteilanalyse.
  • Schnelles Reagieren auf Ereignisse durch Alarmserver, der den Hinweis gezielt an den jeweiligen Verantwortlichen über PC oder Handy weitergibt.
 

Um auch ältere DORNIER-Maschinen oder Fremdfabrikate über BDE/PPS-System in die Datenvernetzung einzubinden, können hierfür bereits vorhandene VDI-3665 – oder parallele Schnittstellen genutzt werden. 

Bei modernen CAD-Systemen ist der Austausch der Muster- und Einstelldaten über eine einfache Daten-Schnittstelle mit DoWeave gewährleistet. 

Zur Absicherung des Dialogs zwischen Mensch und Maschine wurde eine Onlinehilfe, DoHelp genannt, eingerichtet. Mit ihr läßt sich bei vernetzten Maschinen jederzeit zu den einzelnen Parametern Hilfe am jeweiligen Bildschirm abfragen.

Ebene 4

 

In der vierten Kommunikationebene ist die Verbindung von der Maschine im Produktionsbetrieb zu externen Teilnehmern, wie Zweigbetrieben, Designerbüros oder Maschinenhersteller online gegeben.

Auf der Basis DoWeave, Ethernetanschluß und Maschinen-Dialog Panel II wird DoTes angeboten, ein Teleservice, der die Fernwartung zwischen DORNIER und dem Kunden via Modem oder Internet zuläßt. 

Wie in Ebene 3 schon erwähnt, können mit Windows-Fenstertechnik die Werte der Maschine nicht nur auf dem PC des Webereibüros, sondern auch auf dem des Webmaschinenherstellers mit deren Werten gegenübergestellt und verglichen werden. Per Mausklick lassen sie sich online von der Maschine zum Hersteller verschieben und umgekehrt.

Als Sicherungsebene zwischen Webmaschinennetzwerk des Kunden und Maschinenhersteller ist ein Kundenfilter, bzw. eine Firewall eingebaut.

Die Erwartungshaltung der Industrie, in einer weiteren Stufe Hilfestellung bei Prozeß, Wartungs- und Ersatzteildiagnose zu erhalten, kann nur durch Langzeitanalysen erfolgen, die durch BDE/PPS-Systeme aufbereitet sind. Auswertprotokolle, wie sie in Ebene 3 schon angesprochen wurden, lassen sich am externen Arbeitsplatz einsehen, soweit dies vom BDE-HerstelKommunikation über Bildschirm vom Kunden zu DORNIERler unterstützt wird. Die über Ethernet mögliche, kostengünstige audiovisuelle Verbindung wird damit zum verlängerten Arm des Servicecenters vor Ort.

Selbst der menügeführte Abgleich neuer Steuerungssoftware kann über die Schiene, Modem oder Internet vorgenommen werden.

 

Eine weitere Einrichtung stellt sicher, daß über das Dialog-Panel der Maschine sowohl die hierfür zuständige Betriebsanleitung abgerufen werden kann, wie auch der entsprechende Ersatzteilkatalog EPOS. Bei entsprechender Vernetzung der Maschinen ist direkt vom Display der Maschine eine Ersatzteilbestellung online über Modem oder Internet denkbar. Möglich wird dies durch die Windowsemulation DoWEB, die aus dem Maschinendisplay eine Windows-Oberfläche macht.

Für Kunden, die zukünftig im Internet ihre Ersatzteile bestellen, gewähren wir einen Nachlaß von 2% auf die bestehenden Ersatzteilpreise. Bis heute nichtregistrierte Benuzter bitten wir, einen Internetzugang anzufordern.

Zusammenfassend kann festgestellt werden, daß das moderne, zukunftsorientierte globale Kommunikationskonzept DoNet Kosten senkt durch:

  • noch engere und schnellere Kunden-Lieferantenbeziehung
  • Kosteneinsparung durch schnellere und billigere Ersatzteilbeschaffung
  • bessere Dokumentation
  • schnelle Datenübertragung
  • Möglichkeit der Ferndiagnose und des Teleservices
  • Personaleinsparung durch bessere Planung
  • bessere Qualitätskontrolle.

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