Quaker Fabric Corp., Fall River, USA
STARKES WACHSTUM DANK AUSGEPRÄGTER EXPORTSTRATEGIE

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Wer in der amerikanischen Möbelindustrie nach guten Stoffdesigns im mittleren und hohen Genre fragt, bekommt fast immer die Antwort "Quaker Fabric". Das Unternehmen gilt nicht nur als besonders kreativer, sondern auch als einer der weltgrössten Anbieter von Möbel- und Dekostoffen. Dass man dabei als Global Player auftritt und einen Grossteil der Produktion in über 40 Länder weltweit absetzt, ist im Vergleich zu anderen amerikanischen Textilunternehmen eher als Ausnahme zu sehen. 

Larry Liebenow, Präsident von Quaker Fabric Corp.
Larry Liebenow, Präsident von
Quaker Fabric Corp.

Es gibt verschiedene Gründe für den Erfolg von Quaker Fabric. Das 1945 gegründete Unternehmen wurde 1989 von Larry Liebenow und seinen Partnern erworben. Nach der Übernahme wehte bald ein frischer Wind. Zuerst analysierte das neue Management die Produktpalette und setzte auf die Spezialisierung im Bereich Möbel- und Dekostoffe. In einem zweiten Schritt wurden in der Zeit von 1990 bis 2000 mehr als 160 Mio. US $ in die Modernisierung von Fabrikationsanlagen und Technik investiert. Im gleichen Zeitraum stieg die Anzahl der Mitarbeitenden in den acht Betrieben von 1.100 auf 2.600 Personen. Sie erwirtschafteten im Jahre 2000 einen Umsatz von rund 300 Mio. US $. Das entspricht einer Steigerung gegenüber 1990 von 330 %.

 

DORNIER-Greiferwebmaschinen-Anlage der Firma Quaker Fabric Corp.
DORNIER-Greiferwebmaschinen-Anlage der Firma Quaker Fabric Corp.



Konsequente Exportstrategie

Entscheidend für den Aufschwung, bei gleichzeitig stagnierenden oder gar rückläufigen Umsätzen der Mitbewerber, war die neue, konsequente Exportstrategie von Quaker Fabric. Diese Absatzpolitik – für europäische und asiatische Unternehmen eine Selbstverständlichkeit – ist in den USA immer noch eine Seltenheit. Zu zögerlich scheinen sich amerikanische Textilunternehmen an die internationalen Märkte heranzuwagen um sich dann nach ersten, vielleicht noch wenig überzeugenden Versuchen auch rasch wieder zurückzuziehen. Die neue Führungscrew um Larry Liebenow, der sich vorher in verschiedenen Auslandsengagements seine Sporen verdient hatte, strebte dagegen einen langfristigen, kontinuierlichen Aufbau von Beziehungen zum Ausland an. Heute verfügt das Unternehmen über Distributions- und Demonstrationscenter in Mexiko und Brasilien. In Dubai und London sind Vertriebsbüros eingerichtet und in anderen wichtigen Ländern stehen Agenten für den Verkauf der umfassenden und vielfältigen Quaker-Palette im Einsatz. Doch Quaker beeindruckt nicht nur durch seine Grösse und seine fortschrittliche, exportorientierte Strategie. Quaker Farbric geniesst auch im Bereich Design einen guten Ruf. Moderne, computergestützte Systeme werden sowohl für die Ausarbeitung der Designs als auch in der Produktionsvorbereitung sowie bei der Entwicklung neuer Verarbeitungstechniken und Veredlungsmethoden eingesetzt. Unterstützt wird das durch die eigene, weltweit wohl bedeutendste Produktionskapazität an Chenillegarnen.

 

Gewebekollektion der Firma Quaker Fabric Corp.
Gewebekollektion der Firma Quaker Fabric Corp.

 

Mitarbeitermotivation beginnt mit Verständigung

Quaker Fabric gilt als zuverlässiger und flexibler Partner der Möbelindustrie. Dies steht auch in Zusammenhang mit einer Belegschaft von überdurchschnittlich gut motivierten Mitarbeitern verschiedener Nationalitäten. Eine Vielzahl der Vorfahren des Personals stammt aus Portugal. Deshalb ist Portugiesisch bei Quaker Fabric zweite "Amtssprache". Alle Mitteilungen und Schulungen werden zweisprachig verfasst. Ebenso sind alle Bedienungspanels der über 400 DORNIER-Greiferwebmaschinen sowohl in Englisch als auch Portugiesisch ablesbar. Eine gemeinsame Sprache finden möchte CEO Larry Liebenow auch mit China. Im Unterschied zu einer Vielzahl amerikanischer Unternehmer befürwortet er den Beitritt Chinas zur Welthandelsorganisation WTO. Er sieht darin eine Chance, nicht isoliert zu werden, sondern aktiv und aggressiv seinen Vertrieb in China zu forcieren. Deshalb wurde dort bereits ein Verkaufsbüro eingerichtet und es arbeitet bei Quaker Fabric heute eine Arbeitsgruppe auf Managementebene an einer Strategie für das künftige Chinageschäft. Um die starke Position im Markt zu behalten, arbeitet das Quaker-Designteam ständig an der Weiterentwicklung der Produktpalette, sei es mit neuen Garnen, neuen Fertigungsmethoden oder neuen Ausrüstungsverfahren. Um die enorme Vielseitigkeit der Produktpalette in der Weberei umzusetzen, entschied sich Quaker Fabric bereits 1983 für die ersten DORNIER-Greiferwebmaschinen in 180 cm Nennbreite. Die heute installierten 372 Maschinen in Jacquardausführung und 36 Maschinen in Schaftausführung sind für 12 Schussfarben ausgelegt. Durch das modulare Baukastensystem der Farbwählerkassetten kann schnell auf die jeweilige Anzahl Farben umgestellt werden. Da Quaker Fabric aufgrund der eigenen Chenillegarnherstellung diesen Sektor im Möbelstoffbereich dominiert, ist die Sicherheit des Schusseintrags für die abwechselnd groben und als Bindeschuss feinen Garne von besonderer Bedeutung. Die DORNIER-Greiferwebmaschine bietet hier mit ihrer gesteuerten Mittenübergabe, der niedrigen Schussspannung und dem Offenfachweben die optimale Lösung.

DORNIER ist stolz darauf, mit seinen Maschinen einen Teil zum Erfolg dieses Unternehmens beitragen zu können.

 
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