Ein neuer Meilenstein in der Geschichte unseres Unternehmens
DIE 50.000ste DORNIER-WEBMASCHINE GEHT
NACH ITALIEN


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Im Herbst 2002 erhielt die Firma Michele Solbiati Sasil S.p.A., mit Sitz in Lonate Pozzolo, Italien, im Rahmen eines Nachfolgeauftrages die 50.000ste DORNIER-Webmaschine.

Die ersten DORNIER-Greiferwebmaschinen mit der patentierten, gesteuerten Mittenübergabe verliessen bereits 1967 das Werk in Lindau und sollten sich in den nächsten 35 Jahren als äusserst universelle und flexible Maschinen für den Bekleidungs-, Heimtextilien- und den immer wichtiger werdenden technischen Gewebebereich bewähren.

Ab 1991 wurde mit der Vorstellung einer neuen Luftwebmaschine die DORNIER-Systemfamilie geboren, die den Kunden die Möglichkeit gibt, ihr gesamtes Artikelprogramm mit dieser leistungsstarken Kombination wirtschaftlich optimal zu fertigen. Da beide Maschinen auf einer einheitlichen, stabilen Basismaschine aufbauen, sind die Mehrzahl der Maschinenkomponenten identisch. Gleiches gilt für Elektronik und Zubehör, was zu einfacherem Handling durch das Personal und geringerem Aufwand für Lagerhaltung und Logistik führt.

Dass jede dritte in den letzten 12 Jahren hergestellte Webmaschine eine Luftwebmaschine war, zeigt deren Bedeutung im Maschinenmix der Lindauer DORNIER Gesellschaft mbH.

Der Hauptsitz der Firma Michele Solbiati Sasil S.p.A. in Lonate Pozzolo, Italien


Bei der Firma Solbiati Sasil handelt es sich um einen der ersten italienischen DORNIER-Kunden, der bereits 1973 Greiferwebmaschinen installierte. Durch ständige Modernisierung des Maschinenparks wurden bis heute insgesamt über 250 DORNIER-Webmaschinen gekauft. Auch dieser Kunde setzt erfolgreich die Systemfamilie ein, denn neben 176, zur Zeit in den zwei Werken Lonate Pozzolo und Varano Borghi, laufenden Greiferwebmaschinen ist auch eine Gruppe von Luftwebmaschinen für hochwertige „Stapelgewebe" installiert.

Das bereits im Jahre 1874 als Handwerksbetrieb gegründete Unternehmen ist heute einer der führenden europäischen Leinenweber mit engen Geschäftsbeziehungen zu allen bekannten, grossen Modedesignern - angefangen von A wie Armani über V wie Versace bis hin zu Y wie Yamamoto.

Durch eigene Neuentwicklungen im Bereich der Leinenverarbeitung und der Verbindung mit anderen Fasern ist es in den letzten Jahren gelungen, die Produktpalette zusätzlich mit neuen hochwertigen Geweben für die Bereiche Bettbezüge, Vorhänge, Möbelstoffe und Wohnraum-Accessoires zu erweitern. Durch ein grosses Handelsnetz mit Niederlassungen in New York, Hong Kong, Beijing, Tokio, Paris, London, Düsseldorf, München, Barcelona, Istanbul und Investitionen in China und Brasilien ist der Exportanteil auf über 65 % angewachsen. Damit sind die Weichen für die zukünftige, positive Entwicklung gestellt.

In der Villa von Lonate Pozzolo, einem ehemaligen Kloster aus dem 18. Jahrhundert, das heute Hauptsitz des Unternehmens ist, befindet sich eine bedeutende Dokumentation über italienische Gewebe. Dazu kommt eine Sammlung von textilspezifischen Büchern und Kunstwerken, die Leinen als Basismaterial und Inspirationsquelle verwenden.

Die 50.000ste DORNIER-Webmaschine im Werk Varano Borghi, Italien

 

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