Wir
benötigen das schonendste Schußeintragssystem. Denn niedrigste Fadenbruchwerte
führen zu geringsten Fehlerquoten im Gewebe. Gleichzeitig können hohe
Maschinenzuteilung für Weber und Webmeister vorgegeben und die Ersatzteilkosten
niedrig gehalten werden.
Das ist die zentrale Aussage von Haldun Ekincioglu, einem der Teilhaber der Firmen Bisas Iplik und Bisas Tekstil sowie Alleininhaber der Firma Ekincioglu in Bursa, Türkei. Bisas
Tekstil
In der Weberei in Inegöl sind heute 128 DORNIER Greiferwebmaschinen des Typs HTV und HTVS 6/S in 190 cm Nennbreite installiert, sowie 42 Luftweb-maschinen des Typs LWV2 und 4/S, ebenfalls in 190 cm Nennbreite. Die Entscheidung zu Gunsten der DORNIER-Systemfamilie fiel 1990, da man sich von der Flexibilität der Maschinen den entscheidenden Vorsprung in einem hartumkämpften Markt versprach. Ferner überzeugte auch der sichere Doppelschußeintrag bei der Greiferwebmaschine. Ekincioglu
andere Produktpalette- aber gleiche Philosophie
Wie innovativ das Unternehmen auf dem türkischen Markt agiert, zeigt die Tatsache, daß bereits 1989 die ersten vollelektronischen Greifer-Schaftmaschinen mit der zu diesem Zeitpunkt von DORNIER erstmals ausgelieferten AT-Elektronik eingesetzt wurden. Bei dieser Elektroniksteuerung setzte DORNIER als erstes Unternehmen des Maschinenbaus und etwa zeitgleich mit den Automobilbauern Mercedes und BMW den CAN-Bus ein. Hierbei handelt es sich um einen Datenträger, der verschiedene Aggregate einer Webmaschine, wie Kettablaß, Warenabzug, Farbwähler, Bremsen, Scheren, Kantenbildeeinrichtungen u.a.m. an einen extrem leistungsfähigen und störsicheren Datenkanal ankoppelt. Die unbegrenzte Erweiterungsfähigkeit dieses CAN-Bus-Netzwerkes ermöglicht eine optimale Anpassung der DORNIER- Webmaschine an zukünftige Entwicklungen. 1996 schließlich ergänzte H. Ekincioglu die Weberei durch eine eigene Kettvorbereitung mit Schlichterei und Schärerei. Kommen wir zurück zur Eingangsaussage: In beiden Firmen liegt die Fehlerhäufigkeit bei 12 Fehlern pro 100 Meter Zwirnware und 34 Fehlern bei Einfachgarn. Wenn man die von den Konfektionären akzeptierten 6 Fehler pro 50 Meter zugrunde legt, unterstreichen die erreichten Kundenstandards das sicherlich hochgesteckte Unternehmensziel, in erster Linie mit Qualität die Marktposition und damit den Unternehmenserfolg zu sichern. |