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DORNIER-Querreck- und Fixiermaschinen (TDOs)
DORNIER-Querreck- und Fixiermaschinen für die Herstellung von Polyester-, Polypropylen-, Polyamid- sowie anderen Kunststofffolien.
DORNIER-TDOs sind bekannt als solide und wartungsfreundliche Maschinen mit hervorragenden Belüftungseinrichtungen und je nach Anwendung mit verschiedenen Arten von Kettenbahn- und Kluppensystemen. DORNIER-Querreck- und Fixiermaschinen sind mit Kettenbahnsystemen lieferbar, bei welchen sich die rücklaufenden Bahnen innerhalb des Ofens befinden oder mit Kettenbahnsystemen für die Produktion von Polyester- oder PA-Folie, bei welchen die rücklaufenden Bahnen außerhalb des Ofens angeordnet sind.
DORNIER bietet Kluppen für die Dünnfolienproduktion (0,8 - 50 µm), für den mittleren Stärkenbereich (50 - 125 µm) und für die Dickfolienproduktion (bis zu 350 µm) an. Alle DORNIER-Querreck- und Fixiermaschinen sind mit einem Monorail-Kluppenführungssystem bestückt, bei welchem die Kluppen unterbrechungsfrei vom Einlass bis zum Auslass der Anlage und wieder zurück zum Einlass geführt werden. Bedingt durch dieses System beträgt der Ölverbrauch für die Kluppen nur ca. 40 cm³ pro Tag und Maschine und dies bei Geschwindigkeiten bis zu 450 m/min.
Zudem kann durch Reibwerterhöhung der Kontaktpartner in den Folienkluppen das Greifverhalten während des
Reckprozesses verbessert werden.
Dies geschieht durch Behandlung des Kluppentisches, der Kluppenklappen und der Randbereiche der Warenbahn (Folie) vor dem
Einkluppen.
Die Behandlung kann mechanisch, chemisch, thermisch oder mittels anderer physikalischer Hilfsmittel erfolgen.
Diese Maßnahme wird bei spezieller Zusammensetzung des zu reckenden Materials notwendig, da hier der Reibwert so weit
herabgesetzt sein kann, dass sicheres Greifen nicht gewährleistet ist.
Bei Standardfolie kann zudem der Kluppenkörper leichter gebaut werden, da durch Verringerung des Klemmwinkels die
Klemmkraft niedriger gehalten werden kann.
Die Öfen aller Querreck- oder Fixiermaschinen sind mit einer Bodenisolierung versehen. Der komplette Ofen ist rollend mittels Kugellagern gelagert, wodurch eine Wärmeausdehnung unter kontrollierten Bedingungen möglich ist (floating oven). Die verschiedenen Ofenzonen sind mit einer Länge von 3 m und 4,5 m lieferbar. Jede Zone ist mit nur einem Heizkörper und einem Gebläse bestückt. Die oberen und unteren Düsen sind blockweise angebracht, wobei zwischen den Blöcken ein Freiraum ist, so dass die Bediener durch den Ofen gehen können. Hierdurch werden Wartungsarbeiten erleichtert. Es ist jedoch auch möglich, in kürzester Zeit Folienpartikel, die durch Abrisse entstehen, zu entfernen. Der DORNIER-Ofen mit Belüftungseinrichtung zeichnet sich durch eine hervorragende und gleichmäßige Luftausblasung sowie Temperaturgleichmäßigkeit (+ 1 °C) aus, wobei diese Öfen bis zu einer Breite von 10 m lieferbar sind.
Im Falle eines Folienabrisses, welcher das Entfernen von Folienpartikeln im Ofen bedingt, ist es möglich, den Ofen innerhalb von 1 Minute nach dem Abschalten der Heizung zu betreten. Nach einem weiteren Zeitraum von ca. 5 Minuten kann der Bediener durch den Ofen gehen. Nach dem Entfernen der Folienpartikel (Betreten des Ofens) und Wiedereinschalten der Heizung können die für den Betrieb der Anlage erforderlichen Temperaturen in einem Zeitraum von 15 Minuten erreicht werden. DORNIER-Öfen können mit Thermoöl, mittels Dampf, elektrisch oder in Kombinationen beheizt werden. Für die Produktion von BOPP-Folien sind auch direkt gasbeheizte Öfen erhältlich.
Bei den DORNIER-Kluppen handelt es sich um Kluppen mit Rollenlagern (keine Gleitkluppen) und DORNIER-Querreck- und Fixiermaschinen sind für Produktionsgeschwindigkeiten bis zu
500 m/min ausgelegt.
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| Einlass einer DORNIER-TDO für die Produktion von Polyesterfolie, bei der sich die rücklaufenden Bahnen außerhalb des Ofens befinden. |
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| DORNIER-TDO für die Polypropylen-Produktion, bei der sich auch die rücklaufenden Bahnen innerhalb des Ofens befinden. |
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