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Foto- und Röntgenfilme, grafische Folien, Elektroisolations- und Spezialfolien für technische Anwendungen, Kondensatorfolien, Verpackungsfolien und Audio-, Video- sowie Computerbänder. All diese Materialien repräsentieren DORNIER-Technologie.
Insgesamt hat DORNIER rund ein Drittel aller weltweit installierten Folienreckmaschinen geliefert. Seit 1955 entwickelt und produziert die Lindauer DORNIER GmbH Folienreckmaschinen. Diese Maschinen, die gewöhnlich gemäß den spezifischen Kundenforderungen gebaut werden, werden in Folienherstellungsanlagen integriert.
Daneben liefert DORNIER auch komplette Herstellungsanlagen. Zum Produktionsprogramm gehören Kühlwalzenstühle, Längsreck-, Querreck- und Fixiermaschinen, Nachverstreckungs-längsreckmaschinen, Abzugseinrichtungen und Überführungsstrecken sowie Extrusionsanlagen und in zunehmendem Maße komplette Herstellungsanlagen. Andere Komponenten zur Komplettierung der Herstellungsanlagen, wie Wickler und Schneidmaschinen, werden von Zulieferanten bezogen. Die meisten der gelieferten DORNIER-Reckeinrichtungen werden zur Herstellung von Polyester- und Polypropylen-Folien eingesetzt. Aber auch für die Verstreckung von Polystyrol, PVC, vernetztem Polyäthylen, PEN und anderen thermoplastischen Materialien finden sie Anwendung. Hinzu kommt die Herstellung von Geotextilien sowie die Fertigung von biaxial orientierten Netzen, welche z.B. im Straßen- oder Schienenbau eingesetzt werden. Die Auslegung der Anlagen erfolgt anwendungsspezifisch, wodurch sich die Ausstattung der Maschinen teilweise erheblich unterscheidet. DORNIER-Extrusionsanlagen sind als Einzelextruder mit Schmelzepumpe oder als Kaskaden-Extrusionssystem erhältlich und weisen eine sehr hohe Durchsatzkonsistenz und Temperatur-gleichmäßigkeit auf. Diese Extruder werden durch Beistellung von Filtersystemen, Schmelze-pumpe und Schmelzeleitung sowie Düse und Steuerung usw. zu einem Extrusionssystem kombiniert.
Das in der Extrusionsanlage aufgeschmolzene Kunststoffgranulat wird auf eine Kühlwalze gegossen und dabei abgekühlt. Bei der Polypropylen-Produktion ist die Gießwalze normalerweise in einem Wasserbad angeordnet. Hingegen ist dies bei der Polyester-Folienproduktion nicht der Fall. Vom Kühlwalzenstuhl wird die Primärfolie der Längsreckmaschine, in welcher die Längsorientierung durch unterschiedlich schnell angetriebene Walzen erfolgt, zugeführt.
Bei der anschließenden Querreckung wird die Folie beidseitig durch Kluppen gehalten und unter Wärmeeinwirkung in der Breite verstreckt. Dabei können Querbelastungen bis zu 3500 N pro Kluppe auftreten. Temperaturen von 100 bis 280 °C und Produktionsgeschwindigkeiten, die je nach Leistung und Folienstärke zwischen 100 und 500 m/min liegen, stellen erhebliche Anforderungen an Material und Funktion der Kluppe. Bis zu 2400 Kluppen sind in einer Querreck- und Fixiermaschine eingesetzt. Einer der Vorteile der DORNIER-TDO ist das spezielle Monorail-Kluppenführungssystem, mit dem die Kluppen ohne Unterbrechung vom Einlass bis zum Auslass der Maschine geführt werden. Bei der Polyester-Folienproduktion befinden sich die rücklaufenden Bahnen der DORNIER-TDO zudem außerhalb des Ofens. Nachdem die Folie in beide Richtungen orientiert wurde, wird die gereckte Folie von der TDO von einer Abzugseinrichtung zum Wickler geführt. In diesem Bereich wird die Folien gekühlt und randbesäumt. Gleichzeitig erfolgt hier eine Dickenkontrolle. Die Ergebnisse dieser Dickenmessung steuern die Düse vor dem Gießwalzenstuhl. Die auf Hülsen aufgewickelte Folie mit einer Länge von bis zu 50 km wird anschließend in Umroll- und Schneidemaschinen kundenspezifisch konfektioniert.
Prospekte und weitere Informationen erhalten Sie über Vertrieb Sondermaschine. DORNIER, der zuverlässige Partner für Lösungen, Technik und ausgereifte Anlagen. |
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